Die Stiftung tilia bietet Menschen ab dem 18. Lebensjahr, welche Pflege und Betreuung benötigen, ein Zuhause, in dem sie gut umsorgt sind. An ihren sechs Standorten im Grossraum Bern steht die bezugs- und palliative-care-orientierte Pflege und Betreuung im Zentrum. Von 2019 – 2022 wurde das Hauptgebäude in der Berner Elfenau renoviert und das angrenzende Schwesternhaus durch einen zeitgemässen Ersatzneubau remplaciert.
Ansprechperson
Mike Jungi
Mitglied der Geschäftsleitung

Planung bis Umsetzun
10 Monate
Sonderanfertigungen
111 Tische
Anz. Möbel
558

Im Auftrag der tilia Stiftung für Langzeitpflege durften wir in Zusammenarbeit mit Aebi & Vincent Architekten die Innen- und Ausseneinrichtung im denkmalgeschützten Hauptgebäude modernisieren, und die Neumöblierung des Ersatzneubaus, als auch das Beschattungskonzept der Aussensitzplätze und des Demenzgartens planen und umsetzen.

Bei der Beratung und Möbelauswahl konzentrierte man sich auf den historisch bedeutenden Altbau, sowie auf das bestehende und erweiterte Farbkonzept. Die Möblierung soll den historischen Charme des Altbaus unterstreichen, wie auch der modernen Formsprache des Neubaus entsprechen. Die Einrichtung soll zudem für Wohlbefinden und Atmosphäre sorgen, sowie für Menschen mit elektromagnetischer Hypersensibilität ein sicheres, symptomfreies Umfeld garantieren.

Nach unseren Bedarfs- und Anforderungsanalysen erarbeiteten wir unter Rücksprache mit dem tilia-Gremium ein Grob-Konzept mit verschiedenen Visualisierungen und Bemusterungen. Entstanden ist ein funktionales Einrichtungskonzept, das formal und farblich mit der Beau-Epoche der 30er Jahre harmoniert. Dieselben Mobiliarkomponenten konnten auch für den Neubauteil übernommen werden.

Im Restaurantbereich der Care-Einrichtung konzentrierte man sich auf eine agile Möbelauswahl, die schnell um- und abgebaut werden kann. Dafür wurden Stühle des Designers EGON EIERMANN und stapelbare Tische von Brunner-Group eingesetzt, die dem Farb- und Materialkonzept des gesamten Gebäudes besonders entsprechen. In den Zimmern der Bewohnerinnen und Bewohner entschied man sich für individuell hergestelltes Tischmobiliar, da die gewünschte Ausführung bei der Produzentin nicht in Serie hergestellt wird.

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